| Schmucktanne |
|
Schmucktanne Die Araukarien sind immergrüne Bäume. An den plagiotrop (Plagiotrop: durch Geotropismus bestimmte Wuchsrichtung, die nicht die Orientierung der Sprossachse hat) ausgerichteten Ästen sind die derben Laubblätter spiralig angeordnet. Sie sind getrenntgeschlechtig, meist zweihäusig (diözisch) oder seltener einhäusig (monözisch). An jungen Bäumen sind die Blätter nadelförmig und spiralig angeordnet. Bei ausgewachsenen Bäumen sind die Blätter meistens schuppenförmig und spiralig oder in zwei Schichten angeordnet, sie überlappen sich. Die Blätter überdauern viele Jahre. Männliche Zapfen werden terminal an den Ästen, einzeln oder zu mehreren zusammengefasst, gebildet. Die zahlreichen Staubblätter sind spiralig angeordnet. Weibliche Zapfen sind fast kugelförmig. Die dünnen Zapfenschuppen haben oft ein spitzes Ende. Die Zapfen werden schwer und enthalten viel milchige Flüssigkeit. Von der Bestäubung bis zur Reife brauchen die Zapfen zwei bis drei Jahre. Samen und Schuppen sind miteinander verwachsen. Die Samen sind geflügelt und bei einigen Arten essbar. Keimlinge haben zwei bis vier Keimblätter (Kotyledone). Die Art mit den höchsten Bäumen bei den Araucaria ist mit 89 m A. hunsteinii. Der älteste Baum aus der Gattung soll eine 1000-jährige A. araucana sein.
Zweige der Chilenischen Araukarie (Araucaria araucana)
Quelle: Wikipedia
|
| < zurück | weiter > |
|---|
